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ÖSV-Herren verpassen das Podest in Flachau

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ÖSV-Herren verpassen das Podest in Flachau

Es war ein spannender Auftrag der Slalom-Saison in Österreich. Ein Rennen, das spannender nicht hätte sein können und auch so manchen Augenblick zum Atemanhalten gab es und doch war es auch ein Auftakt ohne Podestplatz für die ÖSV Herren! Denn ausgerechnet beim ersten Heimslalom in Flachau erreichte der beste österreichische Fahrer leider nur Platz Fünf!

Es war Manfred Pranger, der es trotz hervorragender Leistung leider nicht mehr auf das Podest geschafft hatte und der Lokalmatador Marcel Hirscher, nun der musste leider seinen ersten Ausfall in der laufenden Weltcup Saison verbuchen. Doch trotz Ausfall des Lokalmatadors blieb das Rennen denkbar spannend. Knapp ging es zu unter den Besten zu und am Ende konnte sich der Kroate Ivica Kostelic grade so, mit einem hauchdünnen Vorsprung, über seinen zweiten Saisonsieg freuen.

Pranger freut sich dennoch!
Doch auch wenn in diesem Rennen unsere ÖSV Herren nicht das Podest für sich beanspruchen durften, war es ein Rennen, dem es weder an Spannung noch an erstklassiger Skikunst fehlte und so freut sich Pranger dennoch über seine Leistung. Denn der 33-Jährige darf sich über sein drittes Top-Ten Ergebnis freuen und im Interview direkt nach dem Rennen erklärte er „Im Mittelteil hat mir das letzte Selbstvertrauen gefehlt, da bin ich zu genau gefahren. Trotzdem bin ich sehr glücklich. Nur 45 Hundertstel hinter dem Sieger war ich schon lange nicht“ so gesehen ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis dem vielversprechenden Tiroler das nötige Selbstbewusstsein nicht mehr fehlt und er den Siegern von Flachau die Stirn bieten wird und so gibt Pranger schon jetzt eine Kampfansage von sich. Denn er hofft im Jänner auf eine harte Piste, die ihm im Training schon immer Bestzeiten ermöglicht hat.

Hirschers Einfädler
Doch auch Marcel Hirscher, der Lokalmatador in Flachau ist nicht enttäuscht. Denn ein Einfädler wie in diesem Rennen kann einfach jedem einmal passieren. Hirscher ging auf volles Risiko und wurde dieses Mal einfach nicht belohnt dafür „So ein Einfädler kann immer passieren. Der erste Teil im zweiten Durchgang war dann wirklich gut. Von dem her war das eine super Erkenntnis für mich. Ich bin nur angefressen, wenn ich nicht weiß, warum etwas nicht funktioniert. Das sind nur kleine Unterschiede in der Präparation der Kanten“, doch das wird nicht immer so sein und so ist auch auf Hirscher im nächsten Rennen zu zählen. Denn Marcel Hirscher ist ein Kämpfer und versucht immer alles zu geben, genauso wie es die anderen im Team immer wieder machen und so ist auf das Team der ÖSV-Herren im nächsten Rennen sicherlich zu zählen!